Österreichische Bank verliert Millionen in Kroatien
Trotz Wirtschaftsbooms in Kroatien gerät die österreichische Landeshypo ins Straucheln. Über 30 Millionen Euro müssen abgeschrieben werden.
Hier der Artikel aus orf.at
Der Landeshypo droht ein Verlust von rund 34 Millionen Euro durch Leasinggeschäfte in Kroatien und Bosnien. Das Land Steiermark ist an der Hypo mit 25 Prozent beteiligt. Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) spricht von kriminellem Fehlverhalten.
Dass die Landeshypotheken-Bank Steiermark in Kroatien und Bosnien durch Leasing Geschäfte, ihrer Leasing Holding 34 Millionen Euro Verlust einfahren könnte, lässt auch dass Land nicht kalt. Während die Raiffeisenlandesbank mit 75 Prozent Mehrheitseigentümer der Landeshypo ist hält das Land 25 Prozent an der Bank.
Landeshauptmann Voves, der für die Beteiligungen zuständig ist, bezeichnet das Vorgehen bei der Hypo als kriminelles Fehlverhalten einiger Personen.
Für dieses Fehlverhalten muss jetzt der Mehrheitseigentümer, also die Raiffeisenlandesbank bezahlen. Sie hat ein Rettungspaket in der Höhe von maximal 50 Millionen Euro geschnürt.
Beteiligungsreferent Voves spricht von einer wohl durchdachten Lösung die weiters gewährleisten würde, dass für die Kunden der Bank kein Schaden entstehe.
Die 25-Prozent-Beteiligung an der Hypo Steiermark hat im Land in der Vergangenheit schon zu hitzigen Diskussionen geführt.
Finanzlandesrat Christian Buchmann (ÖVP) scheint mit der Beteiligung wenig Freude zu haben. Er hatte schon einmal die Idee geäußert, die Landesanteile zu verkaufen und mit dem Erlös das Landesbudget aufzubessern.
Die jüngsten Ereignisse rund um die Millionenverluste in Kroatien und Bosnien wollte Buchmann nicht kommentieren.
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