Kroatien – angesehene Camping-Destination

Erschienen in: Dalmatien, Istrien, Kvarner, Tourismus & Verkehr, Urlaub in Kroatien, Urlaubsregionen Kroatien
Erschienen am: Tuesday November 11, 2008

Ende September fand in Umag die Hauptversammlung der Europäischen Föderation der Campingplatzunternehmer und Ferienparks (EFCO&HPA) statt, eine Vereinigung, die im Jahre 1979 gegründet wurde und ca. 25.000 europäische Campingplätze und Campinganlagen vereint. Dass so ein wichtiges Treffen in Kroatien beziehungsweise in der Region Istrien und im Ferienort Umag stattgefunden hat, stellt eine Anerkennung des dortigen Campingangebots dar, das den Gästen einen Urlaub in schöner und unberührter Natur ermöglicht, wobei mit dem wachsenden Standard des Camping-Service Schritt gehalten wird. Kroatien hat insgesamt 226 Campingplätze und 278 private Campingplätze, auf denen insgesamt 224.000 Personen untergebracht werden können, wobei ca. 10.000 auf private Campingplätze entfallen. Das Angebot der Campingplätze umfasst – nach Angaben der Kroatischen Camping-Vereinigung – 23,7 % der Aufnahmekapazitäten des Landes, und ungefähr genauso groß ist auch der Anteil an Übernachtungen von Touristen. Fünfzehn Campingplätze mit Gesamtkapazität von 22.500 Personen haben vier Sterne, während 57 mit einer Kapazität von etwas mehr als 88.000 Personen drei Sterne haben.

Die meisten Campingplätze mit 4 oder 3 Sternen befinden sich in Istrien, das auch die zahlreichsten Campingkapazitäten aufweist, während sich die Region Primorje-Gorski Kotar auf dem zweiten Platz der Campingkapazitäten befindet, und an dritter Stelle die Region Zadar. In Bezug auf die Anzahl der Campingplätze mit vier Sternen befindet sich hinter dem ersten Platz, den Istrien einnimmt, der südlichste Teil Kroatiens, die Region Dubrovnik-Neretva. Die diesjährige Camping-Saison wird in der kroatischen Camping-Vereinigung als erfolgreich bewertet. Ihrer Schätzungen nach wurde in den ersten acht Monaten auf den kroatischen Campingplätzen 12,624 Millionen Übernachtungen bzw. 3,2% mehr als im Jahre 2007 realisiert. In Istrien, der am besten entwickelten kroatischen Campingplatz-Destination, wurden 6,825 Millionen Übernachtungen bzw. 3,4 % mehr als im Vorjahr realisiert. Durchschnittlich sind im Jahr die Campingplätze 59, 1 Tage voll belegt, und am längsten sind die Campingplätze in der Region Primorje- Gorski Kotar voll belegt, nämlich 67,1 Tage. Natürlich halten sich Gäste am längsten auf Campingplätzen mit vier Sternen auf – sogar 87 Tage. Die durchschnittliche Länge des Aufenthalts der Gäste auf Campingplätzen beträgt 6,7 %, und am längsten halten sie sich in Istrien auf, wo die Gäste im Durchschnitt acht Tage auf dem Campingplatz verweilen. Laut offiziellen Angaben des Kroatischen Statistikamtes kommen die Gäste auch in den ersten sieben Monaten auch weiterhin am meisten aus Deutschland, danach aus Slowenien, den Niederlanden, aus Österreich, der Tschechischen Republik…. Dem traditionellen Markt schließen sich jedes Jahr auch neue Touristen an. Die kroatische Camping-Vereinigung plant intensivere Präsentationen genau für solche neuen Gäste.

Quelle: press.croatia.hr

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Gruß an die Sonne und Meeresorgel – ganzjährige Attraktion

Erschienen in: Dalmatien, Kunst & Kultur, Urlaubsregionen Kroatien
Erschienen am: Tuesday November 11, 2008

Die Meeresorgel und das etwas jüngere Werk der Stadt „Gruß an die Sonne“ des Architekten Nikola Bašić sind zwei Sehenswürdigkeiten der dalmatinischen Stadt Zadar, die durch ihre Attraktivität die Blicke der Öffentlichkeit anziehen und
den kultur-historischen Werten und dem Ambiente dieser Stadt eine moderne Note verleihen. Der Gruß an die Sonne besteht aus dreihundert mehrschichtigen Glasplatten, die auf der gleichen Ebene mit der steingepflasterten Uferpromenade in der Form eines Kreises mit 22 Meter Durchmesser angeordnet sind. Unter den begehbaren Glasplatten befinden sich mit Fotospannung betriebene Solarmodule, über die eine symbolische Kommunikation mit der Natur realisiert wird. Das Ziel ist, genauso, wie bei der Meeresorgel eine Kommunikation mit dem Ton herzustellen, hier jedoch mit dem Medium „Licht“. Gleichzeitig mit dem „schönsten Sonnenuntergang der Welt“ schalten sich auch Beleuchtungselemente ein, die im Kreis eingebaut sind und erzeugen nach dem eigens für diesen Zweck geschaffenem Szenario ein wunderschönes, außerordentlich eindrucksvolles Lichtspiel, das dem Rhythmus der Wellen und den Klängen der Meeresorgel folgt. Das mit Fotospannung betriebene Solarmodul absorbiert am Tag Sonnenenergie und formt sie danach in elektrische Energie um. Auf dem Informationsbildschirm kann man die aktuelle Produktion der elektrischen Energie ablesen, und es wird erwartet, dass das gesamte System jährlich ca. 46.500 kWh erzeugen wird.
Dies ist eigentlich ein kleines Kraftwerk, dessen Energie nicht nur allein für das Werk Gruß an die Sonne verwendet wird, sondern auch für die gesamte Beleuchtung der Uferpromenade. Diese Energie wird dreimal billiger als die bestehende
sein und das Projekt selbst ist ein einmaliges Beispiel der Verknüpfung der Nutzung erneuerbarer Energien, energetischer Effizienz und der Einrichtung öffentlicher Flächen in der Stadt.In Zusammenarbeit mit Prof. Maksim Klarin aus der Zadarer Schule für Seewesen wurden im Ring um den Gruß an die Sonne die Heiligen der Stadt Zadar, alle Namensträger heutiger, aber auch ehemaliger Kirchen auf der Halbinsel eingetragen. Neben jedem ihrer Namen und Feiertage, an denen sie gefeiert werden, ist auch die Deklination sowie die Höhe der Sonne und die Dauer des Sonnenlichts am entsprechenden Feiertag und an diesem Standort auf der Uferpromenade eingetragen.

Auf diese Art und Weise wird die Verbindung von Zadar mit dem Kalender des Heiligen Krševan betont, der einen großen Beitrag für die Zeitmessung und die astronomische Navigation geleistet hat. Das Werk Gruß an die Sonne, als Modell des Sonnensystems mit den zugehörigen Planeten, ist mit der Meeresorgel verbunden. Es handelt sich nämlich um einen besonders geformten Küstenteil mit einigen Treppen, die sich über ca. 70 Meter Küste erstrecken und ins Meer führen. Unter ihnen sind 35 Rohre in der Küste eingebaut, die verschiedene Längen, Durchmesser und Gefälle haben. An den Rohrenden befinden sich Pfeifen, die sieben Akkorde von je fünf Tönen spielen, die durch die Meereswellen in die Orgelpfeifen angepresste Luft entstehen. Beide Werke, ziehen große Aufmerksamkeit der Besucher, aber auch der fachkundigen Öffentlichkeit auf sich und stellen ein Motiv für die Besichtigung der Stadt Zadar dar. Einer Stadt mit reichem Denkmalerbe, in der sich unter anderem auch die Kirche des Heileigen Donatus aus dem 9. Jahrhundert befindet, die bekannteste mittelalterliche Basilika und das Wahrzeichen der Stadt.

Quelle: press.croatia.hr

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Croatia Blog - 06.01.2009
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