YouTube sorgt für eine Regierungskrise in Kroatien
Dass YouTube aber für eine handfeste Regierungskrise sorgen kann, ist eher unüblich, aber in Kroatien derzeit der Fall. Die Mitglieder der größten Oppositionspartei im Parlament des Balkanstaates verließen heute aus Protest den Saal, nachdem der Innenminister Ivica Kirina ihnen eine Diffamierungskampagne vorgeworfen hatte.
Er behauptete, dass die Partei dafür gesorgt hat, dass eine Reihe Videoclips bei YouTube landeten, die ihn in unglücklichen Situationen zeigen. Die Videos zeigen einige als witzig zu bezeichnende Äusserungen Kirinas, sind aber sonst recht harmlos. Die vier Filmchen wurden mittlerweile von rund einer halben Million Besuchern angesehen - eine durchaus beträchtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass in Kroatien nur rund 4,5 Millionen Menschen leben.
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Tags: Kurioses, Politik
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