Sorgen um den EU-Beitritt in Kroatien

Erschienen in: Wirtschaft und Politik in Kroatien
Erschienen am: Monday July 3, 2006

Nicht alle Menschen in Kroatien sind über die jüngsten Fortschritte bei der EU-Integration so glücklich. Hier ein sehr interessanter Artikel über die Sorgen der kroatischen Bevölkerung.

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Kroatien in Zahlen

Erschienen in: Wirtschaft und Politik in Kroatien
Erschienen am: Monday July 3, 2006

Kroatien verzeichnet eine stetig wachsende Wirtschaftsleistung. Das Wirtschaftswachstum betrug im vergangenen Jahr geschätzte 4,1 Prozent.

Euro-Reife. Mit einer relativ geringen Inflation von 2,8 Prozent und einem Budgetdefizit von unter 3,0 Prozent könnte Kroatien nach einem EU-Beitritt auch bald der Währungsunion beitreten.

Problem Arbeitslosigkeit. Trotz Wachstum blieb die Arbeitslosigkeit hoch. Sie sank von 14,5 Prozent im Jahr 2002 lediglich auf 12,9 Prozent im vergangenen Jahr. Ende 2005 waren 308.000 Menschen arbeitslos.

Wichtigste Investoren. Österreich ist mit 28,3 Prozent der größte aller ausländischen Investoren gefolgt von Deutschland, den USA, Ungarn und Italien. Zunehmend investieren österreichische Firmen auch in den Ausbau des florierenden Tourismus. Rund ein Viertel der kroatischen Wirtschaftsleistung kommt aus dem boomenden Fremdenverkehr.

Quelle: DiePresse.com



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Kroatien will weg vom Billig-Tourismus-Image

Erschienen in: Tourismus & Verkehr, Urlaub in Kroatien
Erschienen am: Monday July 3, 2006

Kroatien hegt in Sachen Fremdenverkehr ehrgeizige Pläne. „Wir wollen weg vom Image als Billig-Tourismus-Land“, meint Staatssekretär Zdenko Mikic. Ziel der kommenden Jahre sei es, Kroatien zu einer „High-Quality-Destination“ mit 500.000 Betten zu machen.

Dabei sollen aber keine großen Beherbergungsbetriebe neu errichtet werden, vielmehr setzt Mikic auf „kleine Familien-Hotels“. Derzeit sorgt die Tourismus-Industrie für rund ein Viertel (24,6 Prozent) des Bruttoinlandsproduktes.

80 Prozent der Gäste kommen dabei aus EU-Ländern, nur 15 Prozent sind Einheimische. Österreich liegt in der Besucherliste an fünfter Stelle, hinter Deutschland, Italien, Slowenien, Tschechien und Österreich. Neben dem Tourismus-Angebot an der Adria-Küste möchte das Tourismus-Ministerium aber auch das Landesinnere als Zielregion stärken. „Das Potenzial für Abenteuer-, Berg-, Winter- oder Kulturtourismus ist groß“, ist Staatssekretär Mikic überzeugt.

Quelle: Dolomiten.it



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Croatia Blog - 02.12.2008
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