Sechs kroatische „Aussies“ gegen Kroatien

Erschienen in: Sport
Erschienen am: Wednesday June 21, 2006

Sportlich brisant, emotional pikant: Beim „Final Countdown“ der Gruppe F wollen Kroaten und Australier am Donnerstag (21 Uhr) in Stuttgart nicht an Freundschaften und gemeinsame Wurzeln denken. „Sobald wir auf dem Platz stehen, ist das vergessen. Dann ist es egal, wer unser Freund ist oder welche Vorfahren wir haben“, stellte Jason Culina vor dem Duell um den Einzug ins WM-Achtelfinale klar.

Den vollen Artikel gibt es hier.



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Kroatien: Kurioses Froschmuseum eröffnet

Erschienen in: Tourismus & Verkehr, Urlaub in Kroatien
Erschienen am: Wednesday June 21, 2006

Seit April ist der Ort Lokve im Herzen des Gorski kotar um ein wahrscheinlich weltweit einzigartiges Angebot reicher.

Es handelt sich um das Froschmuseum, in dem man sich über die  sympathischen Amphibien informieren kann, die das Markenzeichen Lokves sind. Die Idee kam vom Gründer der populären „Nacht der Frösche“, die seit 1975 dort organisiert wird. Während dieser Veranstaltung finden u. a. Wettkämpfe im Froschspringen statt. Den Rekord aus dem Jahr 2001 hält ein Frosch, der ganze 140 cm weit sprang.

Im Museum sind mehr als tausend Exponate zu besichtigen: Souvenirs, Kunstwerke und ein Vivarium, in dem lebende Exemplare aus dem Lokvegebiet angeschaut und gehört werden können. Lokve ist bereits wegen der wunderschönen Umgebung bekannt. Das Tal, pittoresk umgeben von Gebirgen, wird oft als „grünes Herz Kroatiens“ bezeichnet. Der herrlich grüne See Lokvarsko jezero, eine attraktive Höhle und der Parkwald Golubinjak sind für Urlaubsaktivitäten wie Sparziergänge, Radfahren und Fischfang bestens geeignet.

Quelle: Touristikpresse.net



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Neues Kapitel im Streit um die kroatisch-slowenische Grenze

Erschienen in: Wirtschaft und Politik in Kroatien
Erschienen am: Wednesday June 21, 2006

Propagandaoffensive in Ljubljana

Rechtzeitig zum Sommeranfang ist der seit Jahren schwelende Streit um den Verlauf der Grenze zwischen Slowenien und Kroatien wieder zum öffentlichen Thema geworden. Die Angelegenheit hatte in den vergangenen Jahren jeweils regelmässig in der heissesten Jahreszeit für rote Köpfe gesorgt. Anlass dafür bot diesmal ein am Montag vom slowenischen Aussenministerium veröffentlichtes sogenanntes Weissbuch, in dem auf über 400 Seiten Ljubljanas Position im Grenzstreit mit Kroatien dargelegt wird. Aussenminister Rupel betonte bei der Präsentation, mit dem Buch die Beziehungen zum Nachbarland verbessern zu wollen. Hintergrund der Publikation dürfte sein, dass Kroatiens Diplomatie nach der Aufnahme der EU-Beitritts-Verhandlungen ihre Position in dem Grenzkonflikt in Brüssel sehr genau unterbreitet hat und Slowenien nun ein propagandistisches Gegengewicht zu schaffen sucht.

In dem Weissbuch fordert Ljubljana freien Zugang zum offenen Meer, Anspruch auf die gesamte Bucht von Piran sowie die Kontrolle über rund hundert Hektaren Land südlich des Grenzflüsschens Dragonja in Istrien. Einer der Hintergründe des Streits ist die Konkurrenz zwischen dem slowenischen Frachthafen Koper und jenem von Rijeka auf kroatischem Territorium. Slowenien hat für den Ausbau der Infrastruktur in Koper enorme Summen aufgewendet, verfügt aber über einen Meeresanstoss von lediglich 47 Kilometern und hat darum keinen garantierten Zugang zu internationalem Gewässer. Der Hafen von Rijeka jedoch liegt günstiger.

Die kroatische Regierung hat auf den slowenischen Vorstoss gelassen reagiert. Ministerpräsident Sanader hielt am staatlichen Fernsehen aber explizit an der Position fest, wonach einzig ein internationales Schiedsgericht in der Angelegenheit entscheiden könne.

Quelle: NZZ.ch



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