EU-Mitglieder gegen neue EU-Beitrittsländer
Spätestens seit dem EU-Außenministertreffen in Salzburg am vergangenen Wochenende ist offensichtlich, dass sich in der EU eine Front gegen neue Beitritte herausgebildet hat. Obwohl strategische Gründe dafür sprechen, Länder wie Serbien oder Albanien ebenso wie der Türkei eine langfristige Beitrittsperspektive zu geben, kommt aus den Niederlanden und Frankreich ein lautes “Stopp!”
“Die EU kann maximal 27 Mitglieder umfassen”, heißt es in einem Grundsatzpapier der niederländischen Christdemokraten (CDA). Nach der Aufnahme von Bulgarien und Rumänien müsse Schluss sein mit der EU-Erweiterung. Für Länder wie Kroatien, die Türkei oder Mazedonien sei kein Platz mehr in der Europäischen Union. Von Serbien oder Bosnien ganz zu schweigen. Diesen europäischen Ländern könne künftig allenfalls eine privilegierte Partnerschaft mit der EU angeboten werden, heißt es in dem CDA-Papier.
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