Sparen, wo andere Urlaub machen
Was für eine interessante News. Ab sofort dient das private Ferienhaus im Ausland nicht nur dem privaten Vergnügen, sondern hilft auch Steuern sparen. So schreibt es zumindest das Manager Magazin.
Hier ein Auszug:
Wer ein Ferienhaus im europäischen Ausland besitzt, profitiert davon nicht nur in der Urlaubszeit. Manche Anleger sparen damit sogar Steuern – und das nicht zu knapp.
Darauf haben Hunderttausende Bundesbürger gewartet: Deutschlands Fiskus muss Ferienimmobilienbesitzern aufgelaufene Verluste für das eigene Häuschen in Spanien oder Schweden steuermindernd anerkennen. Das hat jetzt der Europäische Gerichtshof entschieden (Aktenzeichen: C-152/03).
Damit sorgen die obersten EU-Richter für eine kleine Steuerrevolution. Denn nach Expertenmeinung besitzen derzeit mehr als eine Million Bundesbürger allein eine Immobilie in Italien, Spanien oder Frankreich. Und bisher hat der deutsche Gesetzgeber seinen Steuerbeamten ausdrücklich vorgeschrieben, deren Mietgeschäfte nicht Steuer sparend anzuerkennen. Verluste aus Vermietung und Verpachtung ausländischer Immobilien oder Grundstücke durften bei der Festsetzung des Steuerbescheides bisher keine Rolle spielen. Jetzt aber muss sich die Bundesregierung dem Druck der EU-Richter beugen und die eigenen Gesetze ändern.
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